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Bericht und Bilder: Peter Roßner
Kommadantenversammlung im Inpektionsbereich III am 03.12.2011 in Schwarzenbach/Wald
Nach der Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Willi Zemsch, gedachten alle anwesenden in einer Gedenkminute den verstorbenen Kameraden. Anschließend verlas Zemsch die Tagesordnung.
In seinem Grußwort ging stellv. Landrat Hans-
Die Feuerwehren werden auch in Zukunft alle Unterstützung vom Landratsamt erhalten die sie brauchen, so Lommer abschließend.
Dieter Frank, erster Bürgermeister der Stadt Schwarzenbach/W sprach den Führungsdienstgraden seinen Dank dafür aus, das sie immer für die Bevölkerung, die Kommunen und Feuerwehrkameraden da sind. Auch er ging auf das Ehrenamt ein. Er sagte, es hilft nichts wenn man nur darüber redet, es müssen Taten folgen. Es sei wichtig Jugendliche an das Amt heranzuführen. Anschließend gratulierte er dem Schwarzenbacher Kommandanten Markus Hannweber zum Posten des Leiters der ILS Hochfranken.
Der Nailaer Polizeichef Polizeihauptkommissar Klaus Bernhardt sprach davon das die meisten Einsätze Routineeinsätze sind, es gibt aber auch tragische Einsätze wie z. B. der tödliche Unfall vor ca. 6 Wochen auf der B 173. Hier greifen die Zahnräder der einzelnen Hilfsorganisationen sicher wie ein Schweizer Uhrwerk ineinander. Wenn Einsatzkräfte später an einer Einsatzstelle vorbeifahren, sehen sie mehr als der normale Autofahrer. Es werden Gefühle belastet, solche Einsätze bleiben im Kopf hängen und müssen verarbeitet werden. Führungskräfte müssen ihre Einsatzkräfte beobachten und gegebenenfalls ihre Hilfe anbieten. In diesem Zusammenhang verwies er auf das SbE Team. Abschließend bedankte er sich bei allen Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit bei der Bewältigung der gemeinsamen Aufgaben.
Überrascht waren alle, als es an der Tür klopfte und der Nikolaus -
Der Leiter der ILS Hochfranken sagte das die ILS und alle Hilfsorganisationen immer versuchen Garant zu sein für das Wohl der Bürger im Landkreis Hof. Weiter sagte Hannweber das die Alarmpläne und Bereichsfolgen seit Einführung der ILS in der letzten Woche zum 3. mal umgestellt wurden -
Kreisbrandinspektor Willi Zemsch gab in seinem Bericht einige Neuerungen bekannt. So gebe es einen neuen Rettungsleitfaden eines namhaften bay. Autoherstellers.
Weiter ging er auf das neue Kältmittel "R-
In letzter Zeit sei es vermehrt zu Suiziden durch Hydrogensulfit gekommen, so Zemsch. Da dieses Gas giftig und hochexplosiv sei, besteht auch für Rettungskräfte eine Gefahr. Auf mögliche Erkennungsmerkmale, wie Klebeband an Fenstern, herumstehende Behältnisse wie Eimer, Dosen, Flaschen oder der Geruch nach faulen Eiern ist unbedingt zu achten.
Weiter wies er auf das neue Informationsblatt des Landesfeuerwehrverbands über "Brand-
Anschließend dankte er dem Fachkreisbrandmeister Ausbildung mit seinen Ausbildern so wie allen Kreisbrandmeistern und Schiedsrichtern für ihre geleistete Arbeit
2011 haben insgesamt 192 Kameradinnen und Kameraden aus dem Insp. III an der Ausbildung zum:
Truppmann (47)
Truppführer (24)
Maschinist (20)
Atemschutz (13)
Sprechfunk (36)
Grundlehrgang Gefahrgut (24)
Fahrsicherheitstraining (20)
Absturzsicherung (12)
und 556 Kameradinnen und Kameraden haben erfolgreich an folgenden Leistungsprüfungen:
Wasser (26 Gruppen)
THL (10 Gruppen)
Bay. Jugendleistungsprüfung (45)
Deutsche Jugendleistungsprüfung (13)
Jugendflamme I (31)
Jugendflamme II (23)
Jugendflamme III (7)
Wissenstest (113)
teilgenommen.
Kreisbrandrat Helmut Wilfert dankte der Bayerische Versicherungskammer für die Anschaffung eines Rauchhauses. Er informierte darüber, dass Rauchmelder mit der Markierung "Q" eine garantierte Batterielaufzeit von 10 Jahren haben.
Weiter wies Wilfert darauf hin, das bei einer Alarmierung durch die ILS auch nur die Fahrzeuge fahren sollen die tatsächlich gefordert sind, einzige Ausnahme sind Sonderfahrzeuge wie Drehleiter oder Rüstwagen, hier kann die alarmierte Wehr ein Zusatzfahrzeug mitnehmen. Außerdem ist das entfernen von Wespennestern und das Räumen von Dächern bei zu hoher Schneelast nicht Aufgabe der Feuerwehr. Feuerwehren sollen nur bei Gefahr in Verzug tätig werden.
Anschließend berichtete er über die Situation an den Bay. Feuerwehrschulen, den aktuellen Stand in Sachen Feuerwehrführerschein und über die Bezuschussung von Fahrzeugen und Wärmebildkameras.
Kreisbrandmeister für Jugend Rüdiger Lang blickte auf den 26. Kreisjugendfeuerwehrtag in Hof mit Zeltlager als eine gelungene Veranstaltung zurück. Aufgrund des schlechten Wetters musste die Außenstrecke kurzerhand am Hallplatz ins Innere verlegt werden. Er lobte die Feuerwehr Hof für die gute Ausrichtung und Zusammenarbeit. Ebenfalls wegen schlechten Wetters musste der Kreisjugendtag in Konradsreuth abgesagt werden. Rund 100 Anwärter nahmen an der Abnahmeveranstaltung der Jugendflamme in Carlsgrün teil.
Johannes Hagen , Kreisbrandinspektor für Funk und EDV berichtete über den aktuellen Stand des Digitalfunks, so sei die Netzplanung für den Landkreis bereits abgeschlossen und 2012 wird mit dem Aufbau der 15 Basisstationen in Stadt und Landkreis Hof begonnen. Das Bayerische Innenministerium hält an der Einführung des Digitalfunks bis Ende 2015 fest. Für Schulungen und Lehrgänge hat der Kreisfeuerwehrverband bereits vier Endgeräte angeschafft. Gleichzeitig zum Ausbau des Digitalnetzes läuft die Wartung des Gleichwellenfunks weiter. Die in letzter Zeit aufgetretenen Funkstörungen seien Überreichweiten, ausgelöst durch das langanhaltende Hochdruckwetter. Den Funkverkehr wird dadurch nicht beeinträchtigt. Abschließend erinnerte er die Kommandanten daran, die Stärkemeldungen 2012 rechtzeitig abzugeben.
Kreisbrandmeister für Ausbildung Thomas Dick wies darauf hin das in Zukunft das Lehrgangsangebot noch flexibler gestaltet wird, um mehr Kameraden die Teilnahme an Lehrgängen zu ermöglichen. Dazu gehört, dass Teilnehmer in Zukunft auch bei Lehrgängen in anderen Inspektionsbereichen teilnehmen können. Außerdem wurden die Anmeldefristen für Lehrgänge auf 8 Wochen vor Lehrgangsbeginn reduziert. Reservierungen oder Rückgabe von Lehrgangsplätzen wird es zukünftig mehr geben. Für die Maschinistenlehrgänge können pro Feuerwehr maximal zwei Personen gemeldet werden. Die Kommandanten sollen darauf achten, dass die Eintragungen in den Dienstbüchern der Teilnehmer vollständig und aktuell sind.
Zusätzlich wird es im nächsten Jahr neue Lehrgangsangebote wie:
Motorsägeführergang
Grundlehrgang Strahlenschutz
Strom / Photovoltaik
geben.
Kristina Bayreuther aus Issigau ist ab sofort für den Fachbereich 8 (Gesundheitswesen und Seelsorge) zuständig. Sie sagte es sei erschreckend wie viele Feuerwehren spezielle Notfallkoffer in Fahrzeugen haben, und diese nur von wenig Kameradinnen und Kameraden bedient werden können. Außerdem sollte schon in der Grundausbildung darauf geachtet werden das Jugendliche lernen mit einer Trage richtig umzugehen.