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Bericht: Sandra Hüttner, Frankenpost
Steile Karriere auf der Rettungsleiter
Feuerwehr | Daniela Ludwig schließt sich nach einem Einsatz als freiwillige Helferin der Truppe in Köditz an. Binnen kürzester Zeit eignet sie sich ein profundes Wissen an und kümmert sich nun verantwortlich um den Nachwuchs.
Köditz -
Gründen. Die 41-
Rückblick: Einem heftigen Gewitter im August 2007 folgte ein Sturzbach aus Wasser und Schlamm und verwüstete die Wohnung der Nachbarin. Kein Zögern, kein Wegschauen, einfach rein in die Gummistiefel und alten Klamotten. Zwölf Stunden nonstop ackerte Daniela mit vielen anderen Helfern, schaufelte Schlamm und half beim Ausräumen und Transport der verwüsteten Wohnungseinrichtung in bereitgestellte Container.
Von wegen Kaffee kochen
Das Engagement blieb Kommandanten Michael Jahn nicht verborgen. Er fragte die damals 39-
Doch weit gefehlt. Dem Kommandanten ist es ernst. Er gibt nicht auf und drückt Daniela beim nächsten Zusammentreffen einen Dienstplan in die Hand und lädt sie zum Übungsabend ein. Ende September nimmt sich Daniela ein Herz und geht hin. Es ist ein praktischer Übungsabend -
Auch das Gespräch mit Ehemann Peter verlief positiv. So stand dem Vorhaben "Feuerwehrfrau" nichts mehr im Weg. Von Anfang an kniete sich Daniela Ludwig mächtig in die Ausbildung rein, nahm nicht nur an den Übungseinheiten der Erwachsenen teil, sondern auch der Jugendgruppe und nutzte den einmal im Monat stattfindenden Übungsabend für die Erleichterung des Übertritts von der Jugendgruppe zur aktiven Wehr.
"Ich wollte einfach ziemlich schnell viel wissen und lernen, sozusagen im Crashkurs", sagt Daniela. Bereits im folgenden Jahr legte sie die erste Stufe in den Leistungsprüfungen "Wasser" und "Technische Hilfeleistung" ab und absolvierte die Ausbildung Truppmann. Dem folgten in diesem Jahr ein Sprechfunkerlehrgang und ein Kurs "Erste Hilfe". Im kommenden Jahr stehen die Ausbildung zum Truppführer sowie die Lehrgänge Gruppenführer und Jugendwart an der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg an.
Mutter sein hilft
Die steile Karriere in der Feuerwehr sucht ihresgleichen, denn seit Februar dieses Jahres ist Daniela Ludwig zudem Jugendwart der 16 Mann starken Jugendgruppe. Drei Mädchen und 13 Jungen im Alter von zwölf bis 18 Jahren hat sie unter ihren Fittichen, und die sind stolz auf sie. Das versichern erster Jugendsprecher Lorenz Bentz und sein Stellvertreter Julius Bentz: "Als Mutter von zwei Kindern kann sie einfach gut mit uns Teenagern umgehen." Der Kommandant sagt, dass Daniela in der verantwortungsvollen Aufgabe nicht allein da steht, drei Helfer hat sie zur Seite. "Der beste Mann in der Feuerwehr muss der Jugendwart sein", so lautet seine Meinung.
Daniela Ludwig kam zwar unverhofft zur Feuerwehr, aber missen möchte sie ihr neues Hobby nicht mehr. Dabei gibt sie unumwunden zu, ohne die direkte Ansprache von Jahn wäre es nie dazu gekommen. "Ich bin in Hof aufgewachsen, da war Feuerwehr durch die räumliche Entfernung nie ein Thema und auch aus der Verwandtschaft war keiner in der Feuerwehr aktiv." Daniela Ludwig schwärmt von der Kameradschaft in der Wehr. Sie ist bei Einsätzen eine "Frontfrau" wie Kommandant Michael Jahn stolz anfügt. In den zwei Jahren aktiver Feuerwehrzeit hat Daniela Ludwig zwischen 50 und 60 Einsätze bestritten, dabei ist sie mehr der Typ für die Technische Hilfeleistung, kennt sich aus mit Rettungsspreizer und -
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Bericht: Sandra Hüttner, Frankenpost -
Feuerwehrfrau Daniela Zuber hat alles drauf
Erfolg | Im ganzen Landkreis Hof findet sich keine zweite weibliche Aktive, die alle zwölf Leistungsprüfungen bestanden hat.
Köditz -
Frank Müller, und der Händedruck von Daniela Zuber verrät, dass hinter der zierlichen Person einiges an Kraft steckt. Natürlichkeit und Sympathie strahlt die junge Frau aus und Ruhe -
Schon als Kind zog es Daniela zur Feuerwehr. Der Vater und der große Bruder Jörg, er war Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr, sind beide als Maschinisten in der Köditzer Wehr tätig. Daniela tritt mit 15 Jahren der Wehr bei. Sie war zu dieser Zeit das einzige weibliche aktive Wesen in einer langsam bröckelnden Männerdomäne. "Alle waren nett, haben mich unterstützt und standen mir mit Rat und Tat zur Seite", sagt die heute 31-
Daniela Zuber hat nicht nur die Leistungsprüfungen glänzend bestanden, sie ist auch eine erfahrene Maschinistin. Mit dem Führerschein der Klasse CE darf sie das 13,5 Tonnen schwere Löschfahrzeug LF 16/12 lenken. Das mache sie "umsichtig und ruhig", lobt Kommandant Michael Jahn.
Die 31-
Nur eine Minute braucht die quirlige Feuerwehrfrau vom Hof aus zum Feuerwehrgerätehaus, wenn tagsüber die Sirene heult. "Das ist auch gut so", sagt Kommandant Jahn, "denn Daniela gehört neben ihrem Vater zu den Aktiven, die unsere Tages-
An ihren ersten großen Einsatz erinnert sich die Feuerwehrfrau noch genau: Eine verschüttete Person in der Baugrube mit einer darauf folgenden Leichenbergung. "Es war ein einschneidendes Erlebnis, aber es ging danach weiter, und andere Einsätze folgten." So war sie auch bei dem schweren Verkehrsunfall vor drei Jahren an der B 173 dabei, als vier junge Menschen ihr Leben verloren. Am Rettungsspreizer strahlte sie die Ruhe aus, die bei solch schweren Einsätzen für alle Beteiligten wichtig ist. Gespräche danach halfen, das dramatische Geschehen zu verarbeiten.
Daniela Zuber wahrt aber auch Abstand: "Von der wenigen Freizeit, die ich berufsbedingt habe, investiere ich keine 100 Prozent in die Feuerwehr." Das verlange auch niemand. "Daniela steht parat, wenn sie gebraucht wird, und das zu 100 Prozent, das allein ist wichtig", sagt Kommandant Jahn.
Danielas Freund ist Polizist und hat schon von Berufs wegen Verständnis für das Ausrücken zu jeder Tages-
Die Führungsdienstgrade der Köditzer Feuerwehr haben mit Daniela Zuber noch einiges vor: Sie wollen sie auf die Feuerwehrschule zum Lehrgang "Gruppenführer" schicken. Vielleicht wird das die nächste Bewährungsprobe im Leben der Feuerwehrfrau Daniela Zuber.
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Bericht: Sandra Hüttner, Frankenpost
Endstufe für Gabi Gemeinhardt
Issigau -
Angenommen wurde ein Zimmerbrand. Die Prüflinge konnten dabei zwar davon ausgehen, dass keine Menschen-
erforderlich sein wird, jedoch, dass Atemschutzgeräteträger zum Einsatz kommen. Bei herrlichem Spätsommerwetter stellten sich drei Löschgruppen den Aufgaben auf dem Sportplatzgelände des Turnvereins 1897 Issigau. Vor den geschulten Augen der Schiedsrichter mussten die Prüflinge eine Saugleitung zur Wasserförderung aufbauen mit dem Einsatz von drei Strahlrohren zur Brandbekämpfung. Zudem mussten sie entsprechend ihrer Funktion als Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp oder Schlauchtrupp Knoten und Stiche vorführen. Weiter wurde das Wissen in Sachen Erste Hilfe und Fahrzeugausrüstung abgefragt. Auf den Gruppenführer wartete zudem eine weitere Aufgabe: Er musste sein Wissen mit der Beantwortung eines Fragebogens nachweisen. Die Jury setzte sich dabei zusammen aus Kreisbrandinspektor Willi Zemsch, Kreisbrandmeister Thomas Popp und Kreisbrandmeister Thomas Dick. Die drei Prüfer hatten nichts auszusetzen, denn die Gruppen arbeiteten gut und erfüllten die Aufgaben in der Sollzeit.
Auch zweiter Bürgermeister Heinrich Horn war zur Prüfung gekommen, ebenso der erste Kommandant der Issigauer Wehr, Helmut Brendel. Beide dankten den Aktiven für ihre Bereitschaft. S.H.
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Bericht: Sandra Hüttner, Frankenpost
Längst nicht mehr nur reine Männersache
Chefin | Silke Kriesten ist die erste Kommandantin der Kemlaser Feuerwehr. Sie möchte andere Frauen für den Dienst ermutigen.
Kemlas -
Mit 21 Jahren trat Silke Kriesten 1996 gemeinsam mit Daniela Gebelein der aktiven Wehr im Issigauer Ortsteil Kemlas bei -
Mitte der 90er Jahre lösten Frauen langsam die "Männerdomäne Feuerwehr" auf, wie Silke Kriesten erzählt. Überraschenderweise sei sie jedoch von Anfang an von ihren männlichen Kollegen akzeptiert und auch in die Gruppe integriert worden. Dabei hatte die junge Frau damals zwei Befürworter auf ihrer Seite: den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Bernd Gebelein, und ihren Vater.
Unvergessen: Der erste Einsatz
An ihren ersten großen Einsatz erinnert sich Feuerwehrfrau Silke Kriesten noch ganz genau. "Es war der 7. April 2001", sagt sie wie aus der Pistole geschossen. Die Feuerwehr wurde zu einem Großbrand im Anwesen der Familie Häßler in Kemlas gerufen. Kriesten: "So etwas vergisst man nicht mehr. Dagegen verblasst auch der erste Einsatz in Sachen Sturmschäden im Ortsteil Eichenstein, als ich für die Feuerwehr bedeutet für die Kommandantin Silke Kriesten, Dienst am Nächsten zu leisten. Dabei hat sie ein ganz persönliches Motto: "Kein Wehrmann fragt nach Lohn und Ehr’, freiwillig dient er seiner Wehr. Freiwillig tut er seine Pflicht, sei stolz, dass du ein Wehrmann bist." Auch in ihrem Beruf hat die 34-
Dinge, die Kriesten an der Feuerwehr schätzt, sind zudem das kameradschaftliche Miteinander und der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. "Und außerdem macht es einfach Spaß", sagt sie und fügt an: "Als Kind hat mich das Besondere gereizt. Durch meinen Vater habe ich automatisch viel mitbekommen, lernte schon in jungen Jahren Knoten und Stiche -
Das "Wir-
"Für mich ist die Feuerwehr wie eine zweite Familie und das Feuerwehrgerätehaus könnte ich als meinen zweiten Wohnsitz anmelden", sagt Silke Kriesten lachend. Sie freut sich, dass Frauen in der Wehr keine "seltene Spezies" mehr sind. Wie sie sagt, möchte sie Frauen ermutigen, sich für die Feuerwehr zu interessieren, ihr gar beizutreten. "Hier zählen Werte wie Kameradschaft, Zusammenhalt und Verlässlichkeit und im Ernstfall auch blindes Vertrauen. Das Wir-
Jedoch hat sich Silke Kriesten persönliche Grenzen gesetzt. So kommt es für sie nicht in Frage, als Atemschutzgeräteträgerin zu arbeiten: "Ich weiß, dass ich für meinen Trupp-
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Besichtigung der ILS
Am Montag den 25. Mai 2009 trafen sich 22 Feuerwehrfrauen aus dem gesamten Landkreis zur Besichtigung der Integrierten Leitstelle in Hof.
Schichtführer Scherzer Harald hat uns an diesem Abend einen Einblick in die Aufgaben und der Leitstelle und in die Tätigkeiten des Personals gegeben.
Im Anschluß an die Besichtigung bedankten wir uns für diesen gelungenen Abend mit einem kleinen Präsentkorb bei Herrn Scherzer.
KFB
Fonfara-
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Ab sofort findet Ihr alle Termine auf der Homepage der KFV Hof.
Einmal im Jahr findet ein Treffen oder eine Besichtigung für alle Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehrfrauen statt.